Archive for 2008

 

gedicht ohne namen

Okt 24, 2008 in Text

samstagnachmittag
klassische musik
durchspült meinen gehörgang
die bäume sind grün
der wind ist frisch
die luft ist angenehm
der himmel ist bewölkt
ich bin nüchtern
das leben ist schön

mal schauen wie lange

Der Schlot

Okt 17, 2008 in Bild

Der Schlot

Innere Auswege

Okt 13, 2008 in Bild

Wortbild

Aug 18, 2008 in Bild

Wortbild

Wortbild

Wortbild2

Wortbild2

Erschaffen mit wordle

Der Tod.

Aug 15, 2008 in Bild

Der Tod ist ein Meister aus Deutschland.

Der Tod ist ein Meister aus Deutschland.

Grundlage ist das gleiche Bild wie hier.

Und nein, es gibt keinen linken Hintergrund.

kindheit

Aug 08, 2008 in Text

wenn ich heute
durch meinen heimatort fahre
überkommt mich die gewissheit
das der entschluß
fortzugehen
der richtige war
die plätze an denen ich einst spielte
entweder sie existieren nicht mehr
oder sie sind verbaut
und sogar meinen toten hund haben sie ausgegraben

auf seine letzte ruhestätte wurde ein haus gebaut

sommeralptraum

Jul 28, 2008 in Text

das schwüle wetter lastet klebend
die luft ist zum zerschneiden dick
die wände glühen
die heiße luft strömt durchs fenster hinein
es gibt keinen ausweg

keine menschlichen geräusche von draußen
nur irgendeine fabrik
entläßt ein stetiges summen in die nacht
und auf der autobahn rüsten sie sich für den montagmorgen

der wind steht still
sowie das leben
die qualvoll geöffneten augen starren an die mitleidslose decke
der schädel windet sich verzweifelt

irgendwann nickst du gnädig in einen unruhigen schlaf
die bettdecke liegt am boden
der kopf dröhnt
die haare kleben
der wecker schellt

sommertraum

Jul 24, 2008 in Text

es ist warm
und die schatten sind lang
an diesem abend
im licht einer roten
untergehenden sonne
träume ich von einer zeit
in der das leben
noch lebenswert erschien

die sonne versinkt
höllisch rot
hinter einem horizont der vergangenheit
unter dem ich
freudestrahlend
durch ein gefühl schreite
das ich heute erst verstehe

wenn ich mich heute
so hoffnungsvoll
durch die rote abenddämmerung
schreiten sehe
würde ich am liebsten weinen
denn damals wußte ich es nicht zu schätzen

creepy

Jul 20, 2008 in Text

rom brennt
im wohnzimmer des gitarrenspielers
während dr. no uns mit geschichten
über defäkation & defloration unterhält

der rabe nimmermehr
sitzt im baum vor dem fenster
beäugt uns mit mißtrauen
und auf einem gebüsch liegt
eine socke
läßt sich die sonne auf den pelz brennen

walden erzählt von charles
der gitarrenspieler singt texte
welche er vergaß‘

ich tröste meinen dürstenden leib
erheiternd tönt eine melodie
aus den lautsprechern
und macht sich von dannen

das telefon schreit
am anderen ende ein verbranntes stück fleisch
welches einspruch erhebt

unterm tisch
liegt ein gewisser herr collins
und erträgt die ganze szenerie
mit gleichgültigkeit

160.2008_07_12_03_27_00.0

Jul 12, 2008 in Bild

160.2008_07_12_03_27_00.0

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